Klimasondersession – Es muss mehr passieren!

Die Klimakrise ist eine Realität mit verheerenden Auswirkungen. Der Sommer 2018 ging als einer der heissesten und trockensten in die Messgeschichte ein: verdorrte Maisfelder und Alpweiden, Helikopterflüge um Wasser auf die Alpen zu fliegen, ausgetrocknete Bäche, die leergefischt werden mussten, mehr Todesfälle von älteren und kranken Menschen aufgrund der Hitze. Die Experten sind sich einig, dass die Klimaerwärmung durch vom Menschen verursachten Ausstoss von Klimagasen, allen voran CO₂ verursacht wird.

Deshalb müssen wir jetzt handeln. Es bleiben nur noch 10 Jahre, bis die Schäden für Mensch und Umwelt unumkehrbar werden.

Und wirksame Massnahmen gibt es auch für den Kanton Luzern viele. Der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr und das Velo muss gefördert werden. Im Gebäudesektor müssen die erneuerbaren Energien einzige Wahl für Heizung und Kühlung sein. Die Landwirtschaft muss ihren Ausstoss von klimagasen limitieren. Und alle diese Massnahmen werden auch die lokale Wirtschaft stützen, welche neue Aufträge erhält und innovative Lösungen zum Durchbruch verhilft.

Doch die Stellungnahme des Regierungsrates lässt die Grünen irritiert zurück. Wir begrüssen zwar die vorgeschlagene Projektgruppe und den Planungsbericht Energie- und Klimapolitik. Doch die ablehnende Haltung auf die zahlreichen Vorstösse zeigt, dass der Regierungsrat nicht bereit ist endlich konkret zu handeln. Dies muss an der Klimasession durch die Mehrheit der Kantonsräte und -rätinnen korrigiert werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.