Medienberichte

08.06.2018 - Luzerner Rundschau
Kommentar Monique Frey: Nein zu dieser Steuererhöhung
http://lr.zehnder.ch/eweb/lr/2018/06/08/LR/5/74316/

07.06.2018 - Anzeiger Luzern
Interview mit allen Gemeinderatskandidierenden: Wer zieht in den Schoggiturm?
http://www.anzeiger-luzern.ch/

02.06.2018 - Luzerner Zeitung
Kommentar Beatrice Vogel: Ein zweiter Wahlgang in Emmen ist absehbar
https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/ein-zweiter-wahlgang-in-emmen-ist-absehbar-ld.1025538

24.05.2018 - Luzerner Zeitung
Podium - Emmer Gemeinderatskandidaten kreuzen die Klingen
https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/gemeinderats-kandidaten-kreuzten-die-klingen-ld.1023311


17.05.2018 - Grüne Emmen
Interview mit Monique Frey
Link zum Interview mit Monique Frey

17.05.2018 - EmmenMail
Vorstellen der Kandidierenden
http://www.emmen.ch/dl.php/de/5af53651a39d3/Emmenmail_Mai_2018.pdf


17.05.2018 - Luzerner Zeitung
Interview in der Luzerner Zeitung
https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/monique-frey-52-ld.1020329


01.05.2018 - Luzerner Zeitung
Monique Frey aktiv im überparteilichen Komitee für das kantonale Energiegesetz
http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/luzerner-energiegesetz-befuerworter-fuehren-unzaehlige-argumente-ins-feld;art9647,1244521


16.03.2018 - Zentralplus
Grüne Emmen schicken Monique Frey ins Ersatzwahl-Rennen
https://www.zentralplus.ch/de/news/aktuell/5563510/Gr%C3%BCne-Emmen-schicken-Monique-Frey-ins-Ersatzwahl-Rennen.htm

16.03.2018 - Luzerner Zeitung
Grüne nominieren Monique Frey
http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/gruene-nominieren-monique-frey;art92,1218224

24.02.2018 - Luzerner Zeitung
Vier Linke buhlen um freien Sitz
http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/vier-linke-buhlen-um-freien-sitz;art9647,1206051

23.02.2018 - Zentralplus
Monique Frey und Andreas Kappeler kandidieren
https://www.zentralplus.ch/de/news/aktuell/5561609/Monique-Frey-und-Andreas-Kappeler-kandidieren.htm

kath.ch
«Ernährungssicherheit ist ein Menschenrecht»
https://www.kath.ch/newsd/ernaehrungssicherheit-ist-ein-menschenrecht/


Interview mit Monique Frey

Interview mit der Grünen Gemeinderatskandidatin Dr., dipl. Ing. Agronomin ETH Monique Frey, 52. Monique Frey ist seit 8 Jahren Kantonsrätin für die Grünen und Fraktionschefin der Grünen. Beruflich arbeitet sie für die Caritas als Fachberaterin im Bereich Ernährungssicherheit und Märkte.

Warum willst Du in den Gemeinderat?
Ich war schon immer politisch aktiv, bald nach meiner Ankunft in Emmen wurde ich in den Emmer Einwohnerrat gewählt und bin heute Kantonsrätin. Ich kenne aber auch andere Gemeinden. Ich bin überzeugt, dass ich die Fähigkeiten mitbringe, um eine gute Gemeinderätin zu sein.

Was fehlt Dir im jetzigen Gemeinderat, das du neu einbringen würdest?
Ich bin der Ansicht, dass die ganze Bevölkerung im Gemeinderat korrekt abgebildet werden muss. Sei dies die politische Einstellung, die Herkunft (Ur-Emmer und Zugezogene) oder auch das Verhältnis von Frauen und Männern. In allen diesen Punkten bringe ich etwas mit, das noch untervertreten ist.

Du warst für Caritas schon an vielen Orten auf dieser Welt. In welcher Funktion warst du unterwegs und was für Erkenntnisse haben sich daraus ergeben?
Lange Zeit war ich Länderverantwortliche für Bosnien-Herzegowina und teilweise den Kosovo. Der Hauptauftrag war - neben dem Wiederaufbau, Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu schaffen, um die Migration in die Städte und andere Länder einzudämmen. Seit mehreren Jahren arbeite ich vor allem in sehr armen Ländern. Hier bestehen die grossen Herausforderungen darin, Lösungen unter dem Klimawandel und unter schwierigen, instabilen politischen Verhältnissen zu finden. Unsere Projekte sind stark davon abhängig, wie die politische Situation in den Ländern ist. Ein demokratisches Mehrparteiensystem wie wir es haben, stellt sicher, dass sich die Bevölkerung gestützt fühlt, und Stabilität ist ein Garant für Investitionen.

Ist unser Politiksystem nicht ermüdend, zumal du als eher links politisierende meistens unterliegst?
Auch wenn ich persönlich mit meinen politischen Ideen häufig unterliege, fühle ich mich gehört. Das ist eine grosse Stärke unseres Systems: Alle haben die Möglichkeiten, sich zu engagieren und sich einzubringen. Leider wird das von der Bevölkerung noch zu wenig realisiert. Aber Möglichkeit existiert.

Du wirst dann aber im Sinne des Kollegialitätsprinzips Positionen nach Aussen vertreten müssen, die nicht deine eigenen sind. Wie gehst du damit um?
Ich kann meine Position im Gremium Gemeinderat einbringen und vertreten. Wie es auch die anderen Gemeinderäte tun werden. In der Diskussion wird dann ein Kompromiss aus all diesen eingebrachten Positionen gefunden. Ich habe dann keine Probleme damit diesen Kompromiss nach Aussen zu vertreten, auch wenn der nicht zu 100% meiner persönlichen Haltung entspricht.

Wie sieht dein Lösungsansatz für die Emmer Finanzen aus?
Vertiefte Analysen müssen ergründen, wie Emmen aus diesen Negativzahlen wieder hinauskommt. Weil aber rund 85 % der Ausgaben gesetzlich gebunden sind, muss man aber auch nach Aussen blicken und die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, dem Kanton und allenfalls dem Bund suchen.

Aufgrund der aktuellen Lage ist es leider unumgänglich, die Steuern in Emmen zu erhöhen. Vergessen wir aber nie, dass Steuern wesentliches finanzieren: Ich denke hier z. B. an die Bildung, die die Schweiz gross gemacht hat.

Wo siehst du die Rolle des Gemeinderates in diesem Prozess?
Es ist enorm wichtig, dass der Gemeinderat in der Bevölkerung Verständnis für seine Politik und seine Massnahmen schafft. Dazu muss die Zuversicht wachsen, dass der Gemeinderat alles für die Gemeinde tut. Der Gemeinderat muss aktiv auf die Bevölkerung aber auch Firmen und Vereine zugehen um dieses Vertrauen aufzubauen und wo möglich auch gemeinsam Lösungen finden.

Wo siehst du das grösste Risiko für die Gemeinde Emmen?
Beim Auseinanderdividieren in einzelne Blöcke und Anspruchsgruppen. Die Fronten sind teilweise verhärtet. Hier muss die Zusammenarbeit wieder mehr gefördert werden.

Welches sind die grössten Chancen für Emmen?
Emmen hat grosses Potenzial im Bildungsbereich. Das schon heute gute Angebot muss erhalten und allenfalls erweitert werden. Es bieten sich Chancen in der Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Berufs- und der Hochschule. Findet man innovative Modelle, die für Emmen passen?

In Emmen vorhandene Kompetenzen müssen wir verstärkt nutzen. Ein Beispiel im Kleinen: ZÄMME ässe. Das war ein genialer Anlass – getragen von den Emmer Quartiervereinen - mit vielen Leuten, der guten Anklang fand und die Bevölkerung einander näher brachte.

Wo siehst du Emmen in 20 Jahren?
Die einzelnen Quartiere mit ihren Eigenheiten und Vereinen sind gestärkt. Neben angenehmer Wohnatmosphäre existiert ein gutes Angebot an Einkaufs-, Aufenthalts- und Freizeitmöglichkeiten und ein zweckmässiger ÖV. Dies Alles wird von der Bevölkerung rege genutzt.

Kontakt

Komitee 2018
Überparteiliches Komitee
«Monique Frey in den Gemeinderat»
Postfach 1401
6021 Emmenbrücke

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