Medienberichte

Januar, Februar 2019 in den Landzeitungen Luzern:


Finanzen und Steuern Steuergesetzrevision 2020: Sollen Unternehmen und Vermögende stärker zur Kasse gebeten werden? Das Senken der Unternehmenssteuern im Jahr 2012 hatte für den Kanton Luzern keine Vorteile, ganz im Gegenteil: es brachte Abbauprogramme und wichtige Investitionsentscheide mussten hinausgezögert werden. Die gesamten Steuereinnahmen von Firmen haben sich nicht gesteigert, daher ist eine grundlegende Steuergesetzrevision überfällig. Der Regierungsrat hat zwar Änderungen vorgeschlagen, um den Steuerertrag zu erhöhen. Aber die Bürgerlichen sind sogar dagegen und führen den Kanton in die nächste Abbaurunde. Finden Sie es gerecht, dass die Firmen nur noch gut 9 % zum Staatssteuerertrag beitragen? Ich nicht, denn die Firmen profitieren von den Leistungen des Kantons unter anderem für Berufsschulen und Universitäten, öffentliche Sicherheit, Strassen und öffentlichen Verkehr. An diesen Kosten sollen sie sich wieder mit einem Gewinnsteuersatz beteiligen, der sich dem schweizerischen Mittel annähert. Denn wir als EinwohnerInnen beteiligen uns - vor allem mit Einkommenssteuern - zurzeit mit rund 90 % (gut 900 Millionen Franken) an den Staatssteuereinnahmen. Wenn die Vermögenden und die Firmen wieder stärker belastet werden, kann der Kanton die geforderten Leistungen auch erbringen zu Gunsten aller Einwohner.


Bildung und Integration Es gibt immer mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund: Wie sollen Volksschule und Berufsbildung damit umgehen? Die Volksschule, die Berufsausbildung und das Studium sind Erfolgsfaktoren für unsere Volkswirtschaft. Gut ausgebildete Menschen leisten einen wichtigen Beitrag für unser Zusammenleben und den ökonomischen Erfolg. Und ein Blick in die Klassenlisten an den Kantonsschulen zeigen es: der Anteil Kinder mit Migrationshintergrund hat erfreulich zugenommen. Doch weiterhin sind Kinder aus weniger privilegierten Familien untervertreten. Dies ist oft nicht nur ein Sprachproblem. Die Volksschule wie auch die Berufsschule müssen Kinder so fördern und unterstützen beim Lernen, dass sie nicht nur dann Erfolg haben, wenn Eltern ihnen helfen können. Mit der schulergänzenden Betreuung, welche bereits bei Schuleintritt beginnt, hat der Kanton mit seinem Volksschulbildungsgesetz viel erreicht. Denn bei den Jüngsten muss man beginnen. Mit speziellen Kursen sollen alle Kinder und Jugendlichen auch in Sekundar- und Berufsschule entsprechend ihren Fähigkeiten unterstützt werden. Damit werden nicht nur Schwächen ausgebügelt, sondern auch Stärken gezielt gefördert. Chancengerechtigkeit kann durch die Arbeit an der Lernlaufbahn erreicht werden. Jeder für unsere Kinder investierte Franken lohnt sich, denn unsere Kinder sind unsere Zukunft.


Umwelt und Verkehr Verkehrschaos in und um Luzern: Mit welchen konkreten Massnahmen lässt sich die Situation verbessern? Der Verkehr, vor allem der Autoverkehr mit Verbrennungsmotor ist für über einen Drittel der Gesamt-CO2 Belastung in der Schweiz verantwortlich. Der Verkehr hat sich nicht ökologisiert. die verkauften Autos sind im letzten Jahr sogar wieder schwerer geworden und die SUV gehören zu den am meisten verkauften Autos. Ein Elektroautoboom ist nicht in Sicht. Und trotzdem ist es nicht so, dass in der Stadt Luzern nur Verkehrschaos existiert. Es sind je etwa 2 Stunden am Morgen und 2 Stunden am Abend, wo man als Automobilist etwas langsamer vorankommt. Es ist jedoch schädlich für das Gewerbe in Luzern, den Teufel an die Wand zu malen. Deshalb ist sinnvoll mehr in Verkehrslenkung zu investieren. Einerseits soll der öffentliche Verkehr durch Frequenzerhöhungen und Beschleunigungsmassnahmen wie Busspuren ausgebaut werden. Andererseits sollen Velo- und Fusswege in der ganzen Stadt und Agglomeration so sicher gebaut werden, dass die eigenen Füsse oder das Fahrrad für Kurzdistanzen das bevorzugte Verkehrsmittel werden. So bleibt die Stadt für den wirtschaftlich erforderlichen Verkehr erreichbar. Viele Städte weltweit haben mit einer Teilsperrung des Agglomerationszentrums sehr gute Erfahrungen gemacht: die Stadt mit ihrem Gewerbe wird attraktiver und gleichzeitig wird die Aufenthaltsqualität erhöht.


Wirtschaft und Arbeitsplätze Was kann die Politik konkret dazu beitragen, dass Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten werden? Die Luzerner Volkswirtschaft ist stabil. Ich will deshalb nicht eine Wachstumseuphorie um jeden Preis, sondern ein qualitatives Wachstum. Die Zentren machen es vor: sie haben eine hohe Lebensqualität mit guten Bildungseinrichtungen, Kultur-, Sport- und Freizeitangeboten, ausgebautem öffentlichem Verkehr, abnehmendem Individualverkehr und attraktiven öffentlichen Räumen. Wirtschaftsförderung bedeutet also die Schaffung von attraktiven Lebensräumen für Firmen und ihre Mitarbeitende. Da ziehen Firmen hin und wachsen dann dort, wo die Mitarbeitenden und ihre Familien gerne leben. So siedeln wir hochwertige Arbeitsplätze mit einer ökonomischen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit an. Eine der grössten Herausforderung mit vielen Chancen und Risiken stellt in den kommenden Jahren die Digitalisierung der gesamten Gesellschaft und damit auch der Wirtschaft dar. Einerseits entwickeln sich damit neue Technologien, welche Umweltprobleme lösen helfen können, andererseits bedroht sie die traditionelle Arbeitswelt und schafft Entfremdungen. Deshalb braucht es eine Wirtschaftsförderung, welche proaktiv diese Entwicklung begleitet und in einem Dialog mit der Bevölkerung die Veränderungen zu deren Wohl mitgestaltet.


Wahlempfehlung Wahltag ist Zahltag: Warum sollen die Stimmberechtigten am 31. März Ihre Partei wählen? Wohlstand heisst: ein gesundes Klima und intakte Umwelt, eine nachhaltige und faire Wirtschaft und eine Gesellschaft, die für Solidarität und Chancengerechtigkeit einsteht. Das steht für uns Grüne schon immer im Vordergrund und nicht erst im Wahljahr 2019: Wir wollen, dass der Kanton Luzern griffige Massnahmen zur Reduktion unseres Treibhausgas-Ausstosses umsetzt und auf bereits bestehende Auswirkungen des Klimawandels reagiert. So wird er in den nächsten Jahren viel in den Hochwasserschutz investieren, Bauern und Waldbesitzer, welche hitze- und trockenheitsresistente Sorten pflanzen, unterstützen sowie Sicherungssysteme an Hitzetagen für ältere Menschen anbieten müssen.
Diese Aufgaben können dann bewältigt werden, wenn gut Ausgebildete sich gerne für unseren Kanton einsetzen, weil der Lohn stimmt, das Arbeitsklima angenehm ist sowie die Arbeitsstelle dank pünktlichen Zug- und Busverbindungen gut erreicht wird. Ich und die Grüne Fraktion setzen uns für diese nachhaltige Weiterentwicklung unseres Kantons und damit für den Erhalt unserer Lebensgrundlage für heutige und zukünftige Generationen ein.


13.12.2018 - Luzerner Zeitung
Vorstösse im Luzerner Kantonsrat: Zwei Grüne Frauen sind am fleissigsten
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11.12.2018 - Luzerner Zeitung
Grüne Kantonsrätin fordert mehr Sicherheit für Fussgänger
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08.06.2018 - Luzerner Rundschau
Kommentar Monique Frey: Nein zu dieser Steuererhöhung
http://lr.zehnder.ch/eweb/lr/2018/06/08/LR/5/74316/


01.05.2018 - Luzerner Zeitung
Monique Frey aktiv im überparteilichen Komitee für das kantonale Energiegesetz
http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/luzerner-energiegesetz-befuerworter-fuehren-unzaehlige-argumente-ins-feld;art9647,1244521


kath.ch
«Ernährungssicherheit ist ein Menschenrecht»
https://www.kath.ch/newsd/ernaehrungssicherheit-ist-ein-menschenrecht/

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