Fotogalerie

Privat

  • Monique Frey, 54
  • In Partnerschaft lebend mit Ernst Sandmeier, gemeinsame 21-jährige Tochter
  • seit August 2005 in Emmen im Unter-Grundhof
  • 2004/2005 ein Jahr in Goražde in Bosnien-Herzegowina
  • Aufgewachsen in Birr, Aargau, gelebt und gearbeitet in Brugg und Winterthur

Hobby

  • Lesen, Velofahren, Wandern, Schafgruppe, Politik
  • seit 2008: Vorstandsmitglied Meetpoint (Jugendtreff Emmen)
  • seit 2018: Vorstandsmitglied Fussverkehr Luzern

Beruf

Dr., dipl. Ing. Agr. (Agronomin) ETH
seit 2014: Fachberaterin im Bereich Ernährungssicherheit und Märkte bei der Caritas
2004-2013: Delegierte und Länderverantwortliche bei der Caritas (Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Haiti, Tadschikistan)
2010-2016: VCS Luzern, Geschäftsleiterin (teilzeit)
bis 2003: Leiterin Auswertungssystem Anicom, wissenschaftliche Mitarbeiterin ETH

Politik

seit 2008: Kantonsrätin und seit 2015 Fraktionschefin Grüne
seit 2015 Mitglied Aufsichts- und Kontrollkommission,
2015 bis 2019 Präsidentin Redaktionskommission
2011 bis 2015 Mitglied Bildungs- und Kulturkommission 
2008 bis 2011 Mitglied Justiz- und Sicherheitskommission
2008-2019: Vorstandsmitglied Grüne Kanton Luzern (2008 – 2012 Co-Präsidentin)
2007-2013: Einwohnerrätin Emmen
1990-1996: Einwohnerrätin Brugg

Persönlich

Ich bin am 4. September 1965 in Baden geboren und mit einem Bruder im multikulturellen Birr im Kanton Aargau aufgewachsen. Nachdem in den sechziger Jahren die BBC (heute ABB oder GE) in Birr ihr Produktionswerk und dazu die Wohnüberbauung ‹Wyden› baute, hat sich die Gemeinde neu erfunden. Arbeiter und viele Ingenieure mit ihren Familien aus der Schweiz und ganz Europa sind zugezogen. Das führte auch meine Berner Eltern in den Aargau und mich in eine Klasse mit einem Ausländeranteil von fast 50%. Allerdings ist mir das erst klar geworden, als ich als Erwachsene einmal genau nachzählte. Als Kinder waren wir einfach ein lebendiger, bunt gemischter Haufen.

Meine Lehr- und Wanderjahre führten mich von der Bezirksschule Windisch an die Kantonsschule Baden und die ETH Zürich, wo ich 1992 mein Agronomiestudium abschloss. Das anschliessende Doktorat habe ich im Jahr 1999 fertig gestellt. Im Juni 1996 begann bei der Anicom, der Vermarktungsorganisation der Schweizer Bauern in Winterthur, zu arbeiten. Dort lernte ich auch meinen heutigen Lebenspartner kennen . Unsere gemeinsame Tochter kam 1998 zur Welt. In dieser Zeit wohnten wir in einer umgebauten Fabrik mit ca. 60 Wohnungen und 60 KMU. Diesem Wohn- und Arbeitsprojekt (Gemeinschaft Hard AG) stand ich während 5 Jahren als Verwaltungsrätin, davon 3 Jahren als deren Präsidentin vor.

Im 2004 entschieden wir uns für einen Umstieg: Mit der ganzen Familie zogen wir für ein Jahr nach Goražde in Bosnien-Herzegowina, wo ich für die Caritas Schweiz ein Beerenprojekt mit lokalen Kolleginnen und Kollegen aufbaute. Das Angebot als Länderverantwortliche führte uns später zurück in die Schweiz nach Emmen. Heute arbeite ich bei der Caritas Schweiz als Fachberaterin im Bereich Ernährungssicherheit und Märkte, vor allem in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten in unseren Projektländern in Afrika, Asien und Südamerika.

In Emmen sind wir schnell richtig angekommen, denn 3 Wochen nach unserer Ankunft, überschwemmte am 22. August 2005 die Kleine Emme auch unsere Wohnung. Während dreier Monate konnten wir nur die eine Hälfte unserer Wohnung bewohnen. Dieses Ereignis sowie das gemeinsame Aufräumen und die anschliessende Sanierung des Mehrfamilienhauses haben uns in der Wohnbaugenossenschaft zusammengeschweisst. Der Unter-Grundhof ist eine wichtige Basis für unsere Familie. Hier beteiligen wir uns an der Verwaltung der Genossenschaft und an der ‹Schafgruppe›, einem Schaf-Sharing Projekt von 4 Familien, welche abwechslungsweise für das Wohl der Tiere sorgen. 

Politik war immer schon Teil meines Lebens. Meine Mutter hat als Lokalredaktorin des Badener Tagblattes und später der Aargauer Zeitung darüber berichtet, der Vater war lange Zeit Mitglied des Gemeinderates und vertrat dort die SVP. 

Als ich nach der Kantonsschule nach Brugg umzog, wurde ich dort 1989 für die Grünen in den Einwohnerrat gewählt, welchem ich 7 Jahre angehörte. Politisch folgte dann eine längere Pause, bis ich Ende 2007 in den Einwohnerrat Emmen nachrückte. 2008 startete ich im Kantonsrat Luzern, welchem ich heute als Fraktionschefin der Grünen immer noch angehöre. Während 6 Jahren war ich Geschäftsleiterin die kantonale Sektion des Verkehrsclubs der Schweiz. Daneben führte ich die kantonale Partei als Co-Präsidentin von 2008 bis 2012 und verantwortete weiter bis Ende Mai 2019 als Finanzchefin deren Rechnung.